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Müder als müde?

Vor kurzem ging ein Newsletter von mir raus, in dem ich das Thema völliger Überlastung angesprochen hatte. Noch nie habe ich eine solche Flut von Antworten bekommen.

Frauen, die mit mir teilten, dass es Ihnen ebenso geht. Frauen, die sich angesprochen fühlten und zukünftig mehr in ihrer Arbeit mit Klientinnen darauf eingehen wollen. Frauen, die es satthaben, gezähmt und eingeengt am Rad zu drehen, nur damit ein künstlich konstruierter Alltag weiterlaufen kann. Also habe ich beschlossen, diesen Text auch als Beitrag hier zu posten. Möge er Dein wildes Feuer schüren! Here we go....

Liebe Frau, mich beschäftigt grade etwas sehr…. Im Zuge der Ayurveda-Kur und dem üblichen Geplänkel rund um die Frühjahrsmüdigkeit ergaben sich letzte Woche sehr schnell ernsthafte Gespräche über chronische Erschöpfung und Nebennierenschwäche. Gleich 4!!! Frauen aus der Kur wollten wissen, wie sie kuren können bzw. ob sie trotzdem kuren sollten. Und wir sprechen hier konkret von anhaltender, schwerer Müdigkeit, Kraftlosigkeit und fehlendem Antrieb. Der Alltag ist für diese Frauen nur mit Müh und Not zu bewältigen. Was braucht es, dass wir uns eine Welt schaffen, in der wir nicht ausbrennen oder unsere Nebenniere uns durch heruntergefahrene Stresshormone zu schützen versucht? Unsere (Frauen-)Körper rebellieren! Unser Geist & emotionales System tun es ebenso. Die sozialen Medien, das Internet, die Werbung sind prallvoll mit schnellen Antistress-Tipps und wir tun so, als ob eine achtsame Tasse Tee, ein Abführmittel oder eine bestimmte Yogaübung diesem Wahnsinn einen Riegel vorschieben könnten. Und ich nehm mich hier nicht aus, auch ich poste sowas oder sage Symptom-orientierte Dinge. Nach mehr als einem Jahrzehnt in der Beratung sag ich Dir, dass Du schon mehr als stabil und gesund sein musst, wenn alles, was Du für Dein Gleichgewicht brauchst, sich in dieser Kategorie befindet. Tatsachen auf den Tisch: - Wir leben so gut wie alle ein Leben, für das der Mensch so nicht gedacht ist. - Wir widersetzen uns unserer Natur, machen die Nacht zum Tag, haben das Gefühl für unseren inneren Rhythmus verloren, für die Jahreszeiten, für unseren Menstruationszyklus,... - Wir füttern unsere Sinne unablässig mit Informationen und Nachrichten, und nicht mehr nur mit jenen vom Nachbardorf, sondern wir inhalieren das Leid, die Korruption und andere Schrecklichkeiten der ganzen Welt. - Wir haben Angst etwas zu versäumen, sind darauf konditioniert und durch geschicktes Marketing dazu getrieben. Nichtmal die zur Entspannung konsumierte Serie lässt uns von der Angel; der Cliffhanger am Ende ist so massiv, dass wir die Wahl haben weiterzuschauen und uns den Schlaf zu rauben oder unbefriedigt die Szenerie zu verlassen. Von den sozialen Medien ganz zu schweigen, die uns triggern und aus dem “Meines-ist-größer-schöner-besser-als-deines-Spiel” gar nicht aussteigen lassen. - Wir gehen zwischendurch mal raus in die Natur, als ob sie von uns abgetrennter Teil wäre, wie in eine Art Freizeitpark. - Wir nehmen Nahrung zu uns, die stunden- und tagelang über irgendwelche Fabriks-Förderbänder hopst und unseren Zellen so fremd ist, dass sie aufschreien und mit ungesunder Skepsis sich zu Sicherheit gegen so gut wie alles unverträglich zeigen. - Wir sind überfordert. Meine Güte, wie oft höre ich diese Worte! "Ich bin überfordert, durch den Wind, ich seh mich nicht mehr raus…" Das sollten gelegentliche Spitzen sein, aber keine chronischen Dauerzustände. - Wir haben unsere Wildheit verloren, unsere Selbstverständlichkeit nur zu Sein, unsere Urnatur, zumindest sind einige Teile davon in uns wohl mehr als verschüttet. Aber wir spüren die wilde Seite noch, sie meldet sich regelmäßig als eine Art Sehnsucht aus unseren Herzen, mit kleinen zarten Wünschen oder auch mal mit dem massiven Gefühl alles hinzuschmeißen zu wollen und in ein kleines Häuschen am Waldrand zu ziehen, einen Bauernhof zu kaufen, statt den ganzen Tag am PC irgendwelche Tabellen anzustarren, mal Gemüse anzubauen, vielleicht ein altes Handwerk zu erlernen oder ähnliches. Verklärte Romantik oder Überlebensinstinkt? (Puhhh, ich bin an Tag 22 meines Zyklus und ich merke, mein Feuer brennt hoch und meine Kali tanzt den wilden Tanz.)


Nein, ich biete Dir heut keine Atemübung, die den Parasympatikus anspringen lässt, sondern die Idee eines Lebens aus Deiner Urkraft heraus. Einfach, aufs Wesentliche reduziert, natürlich und in bestechender Selbstverständlichkeit, eine alte wohlige Erinnerung in Deinen Zellen. Die Idee, den Tag aus einem Zustand nachhaltiger Energie aus dem Inneren zu gestalten, um abends nicht so müde zu sein, um zu müde zum Einschlafen zu sein. Eine Idee einer wilden Frau nach DEINEN Regeln, mit DEINEN Grenzen, nach DEINER Intuition und DEINEN Visionen. Das Leben als kreativer Schöpfungsakt und nicht in einem ausgelaugten Wirdschonirgendwieweitergehen-Modus, dessen einziger Rettungsanker der Gedanke an die Pension ist… Unsere Körper rebellieren, hören wir ihnen zu! Liebste Frau, wenn Du unter chronischer Müdigkeit leidest, wenn Du ausgebrannt bist, wenn Deine Nebennieren nicht mehr das Spiel des permanenten Stress-Dramas mitspielen, … … dann sei Dir bewusst, es gibt einen Weg zurück zu Deiner wilden, energiereichen und starken Frau und Du bist nicht alleine. Du bist dafür gemacht! Du hast alles dafür! I’m gonna break my rusty cage…. and run!

Erzähl mir was Du darüber denkst! Oder bist Du selber dauermüde und k.o.? Meld Dich gerne bei mir! So, und jetzt steig ich endlich runter von meiner Seifenbox und hol mir was zum Abkühlen…. Für Dich, mit viel Herzensfeuer, Ulli


Über die Autorin: Mein Name ist Ulrike Ofner und ich bin Biopsychologin, Ayurveda-Spezialistin & Yogalehrende.

Mein Herz schlägt für Feuer, Erdverbundenheit, Zyklen und Rhythmen und ich erinnere Dich an Deine Kraft und wie es sich anfühlt wieder ganz nah an Deine Seele zu rücken.



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